12.01.2010 14:18:52
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1.0 Hintergrund
Das Microsoft® SQL Server® 2008 Reporting Services-Add-In für SharePoint-Produkte und -Technologien ist ein Webdownload, der Features zum Integrieren eines Berichtsservers in eine Bereitstellung von Microsoft SharePoint Foundation 2010® oder Microsoft Office SharePoint Server 2010® bietet. Das Reporting Services-Add-In bietet die folgende Funktionalität:
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Ein Berichts-Viewer-Webpart, das Funktionen zum Anzeigen von Berichten, zum Exportieren in verschiedene Renderingformate, für die Seitennavigation, die Suche, den Druck und Zoom bietet.
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Webseiten, mit denen Sie Abonnements und Zeitpläne erstellen, die Modellelementsicherheit festlegen sowie Berichte, Modelle und Datenquellen verwalten können.
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Unterstützung für Standardfeatures von SharePoint Foundation 2010 und SharePoint Server 2010, einschließlich Dokumentverwaltung, Zusammenarbeit, Sicherheit und Bereitstellung mit Berichtsserver-Inhaltstypen.
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Sie können SharePoint-Warnungen, Versionskontrolle (Ein- und Auschecken) und Filterwebparts mit Berichten verwenden. Sie können das Berichts-Viewer-Webpart einer beliebigen Seite oder einem beliebigen Dashboard auf einer SharePoint-Website hinzufügen und dessen Darstellung anpassen.
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Sie können die Berechtigungsstufen und -rollen von SharePoint verwenden, um den Zugriff auf den Berichtsserverinhalt zu steuern. Sie können die Formularauthentifizierung von SharePoint verwenden, um den Zugriff über Internetverbindungen zu unterstützen.
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Eine Übermittlungserweiterung, die Sie in Abonnements verwenden können, um Berichte an SharePoint-Bibliotheken zu übermitteln.
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Veröffentlichen von Berichten und Modellen über den Berichts-Designer und den Modell-Designer in einer SharePoint-Bibliothek.
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Öffnen von Berichten und Modellen im Berichts-Generator über eine SharePoint-Bibliothek und Speichern der Berichte in allen SharePoint-Bibliotheken der Website.
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Ein Simple Object Access-Protokoll (SOAP)-Endpunkt zum Verwalten von Berichtsserverinhalten im integrierten SharePoint-Modus.
2.0 Features in dieser Version
Das Reporting Services-Add-In kann mit einem SQL Server 2008 R2 Reporting Services-Berichtsserver verwendet werden, den Sie für die SharePoint-Integration konfigurieren. In folgender Liste sind neue Features in dieser Version aufgeführt:
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Flexible Installation des Add-Ins, die nun entweder vor oder nach der Installation eines SharePoint-Produkts oder einer SharePoint-Technologie unterstützt wird. Wenn das Add-In vor der Installation eines SharePoint-Produkts oder einer SharePoint-Technologie installiert wird, kann das Add-In problemlos bereitgestellt werden, da die SharePoint-Farm die Dateien bei Hinzufügen von Servern zur Farm bereitstellt.
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Problemlose Konfiguration von SharePoint-Servern für die Integration in einen Berichtsserver. Im Vergleich zur vorigen Version des Add-Ins müssen weniger Schritte abgeschlossen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Konfigurieren der Berichtsserverintegration in der SharePoint-Zentraladministration.
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Daten aus einer SharePoint-Liste können als Datenquelle für Berichte verwendet werden. Das Add-In stellt eine neue Microsoft SharePoint-Liste und neue Abfragemöglichkeiten bereit, sodass SharePoint-Listeninformationen problemlos in Berichten hinzugefügt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Abrufen von Daten aus einem SharePoint-Listendatenquellentyp (Berichts-Generator 3.0).
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Berichte aus Microsoft Access 2010® und die neue SharePoint-Listendatenerweiterung von Reporting Services können lokal aus der SharePoint-Dokumentbibliothek ausgeführt werden, ohne dass eine Verbindung mit einem SQL Server Reporting Services-Berichtsserver erforderlich ist. Weitere Informationen finden Sie unter Rendern von Berichten im lokalen Modus im Berichts-Viewer (Reporting Services im integrierten SharePoint-Modus).
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Kategorien, die als Bestandteil der SharePoint-Diagnoseprotokollierung konfiguriert werden können. Die Kategorien protokollieren Informationen von der Verwendung der Benutzeroberfläche bis zum SOAP-Clientproxy. Weitere Informationen finden Sie unter Ereignisse für einen Berichtsserver im integrierten SharePoint-Modus und Gewusst wie: Aktivieren von Reporting Services-Ereignissen für das SharePoint-Ablaufverfolgungsprotokoll.
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Die Reporting Services-Benutzeroberfläche innerhalb von SharePoint unterstützt jetzt 37 Sprachen, Zeichensätze für die Schreibrichtung von rechts nach links in Hebräisch und Arabisch sowie ein komplexes Textlayout in Thai. Diese Unterstützung schließt das Berichts-Viewer-Webpart sowie Webseiten ein.
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Mithilfe der ClickOnce-Funktion des Berichts-Generators werden der Berichts-Generator direkt von einem Berichtsserver geladen und Systemeigenschaften des Servers verwendet.
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Abonnements und Drillthrough-Links agieren direkt mit den verknüpften Ressourcen in der Dokumentbibliothek, nicht mit dem Berichtsserver.
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Ein HTTP-Redirectordienst, der auf Anforderungen von Clients wie dem Berichts-Generator lauscht, die an das SharePoint-Web-Front-End gerichtet sind, und die Anforderungen an den Berichtsserver umleitet.
3.0 Anforderungen
Für die Installation des Reporting Services-Add-Ins muss der Computer zusätzlich zu den Software- und Hardwareanforderungen des SharePoint 2010-Produkts oder der SharePoint 2010-Technologie, in die integriert werden soll, folgende Softwareanforderungen erfüllen:
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Microsoft Windows Installer 3.0 oder neuer.
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SharePoint Foundation 2010 oder SharePoint Server 2010. Das Reporting Services-Add-In wird in früheren Versionen von Windows SharePoint Services und Microsoft Office SharePoint Server 2007 nicht unterstützt.
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Das Add-In ist nur in einer 64-Bit-Version verfügbar, da dies eine Voraussetzung für SharePoint 2010-Produkte und -Technologien ist.
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Auf dem Berichtsserver muss SQL Server 2008 R2 ausgeführt werden, damit integrierte Vorgänge mit dieser Version des Reporting Services-Add-Ins konfiguriert werden können. Der Berichtsserver muss, wie in der SQL Server-Onlinedokumentation beschrieben, für den integrierten SharePoint-Modus konfiguriert sein.
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Unterstützte Editionen von SQL Server sind Standard, Evaluation, Developer und Enterprise. Serverintegration wird für die Workgroup Edition von Reporting Services oder SQL Server Express with Advanced Services nicht unterstützt.
3.1 Domänenbenutzerkonto-Anforderungen für SharePoint-Verwaltung und -Dienste
Eine Bereitstellung von SharePoint-Produkten oder -Technologien verwendet eine Vielzahl von Konten, um Dienste auszuführen und um auf Front-End- und Back-End-Server zuzugreifen. Wenn Sie ein Domänenkonto für die Bereitstellung angeben, stellen Sie sicher, dass Sie empfohlene bewährte Methoden berücksichtigen und Konten angeben, die ausschließlich von der SharePoint-Webanwendung verwendet werden. Konfigurieren Sie kein Dienstkonto, das unter dem Domänenbenutzerkonto einer tatsächlichen Person ausgeführt wird, die auf die SharePoint-Website zugreift.
Ein Domänenkonto ist erforderlich, wenn Folgendes zutrifft:
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Die SharePoint-Website und der Berichtsserver befinden sich auf verschiedenen Computern.
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Die SharePoint-Website wird in einem Anwendungspool gehostet, der als integriertes Konto, beispielsweise NetworkService, ausgeführt wird.
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Der Berichtsserver-Endpunkt in der SharePoint-Webanwendung ist für die Verwendung des Modus Vertrauenswürdiges Konto konfiguriert.
Wenn Sie kein Domänenbenutzerkonto verwenden, wird folgender Fehler angezeigt, wenn ein Benutzer von der SharePoint-Website aus einen Bericht anzeigt oder auf Reporting Services-Features zugreift:
"Beim Herstellen der Verbindung mit dem Berichtsserver ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Stellen Sie sicher, dass der Berichtsserver verfügbar und für den integrierten SharePoint-Modus konfiguriert ist. Die dem Benutzer '<acccountname>' erteilten Berechtigungen reichen zum Ausführen des Vorgangs nicht aus."
Sie können diesen Fehler vermeiden, indem Sie den Empfehlungen in der Dokumentation für Windows SharePoint Services 3.0-Produkte und -Technologien folgen und den Dienst des Anwendungspools als Domänenkonto ausführen. Weitere Informationen zu Anforderungen und Empfehlungen an das Dienstkonto finden Sie unter
| Hinweis: |
|---|
| Für SharePoint 2010-Produkte und -Technologien sind Domänenkonten zur Dienstkonfiguration, wie der Integration von Reporting Services in SharePoint, erforderlich. |
4.0 Aktualisierung
Wenn Sie bereits über eine Installation des Reporting Services-Add-Ins verfügen, können Sie diese auf die aktuelle Version aktualisieren. Setup erkennt die vorhandene Version und fordert Sie auf, die Aktualisierung zu bestätigen. Wenn Sie bestätigen, wird die frühere Version des Add-Ins entfernt und die neue Version installiert.
Beachten Sie, dass das Reporting Services-Add-In nicht instanzabhängig ist. Es kann nur eine Instanz des Add-Ins auf einem Computer vorhanden sein. Sie können keine früheren Versionen parallel zur aktuellen Version ausführen.
5.0 Übersicht über Installation und Konfiguration
Die genauen Schritte für die Installation und Konfiguration des Reporting Services-Add-Ins können von den jeweiligen Anforderungen abhängig sein. Im Folgenden sind die grundlegenden Schritte aufgeführt:
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Installieren Sie das Add-In mithilfe der Datei rsSharepoint.msi. In einer SharePoint-Farmbereitstellung muss das Add-In auf jedem Web-Front-End-Server installiert sein. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Installieren oder Deinstallieren des Reporting Services-Add-Ins.
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Konfigurieren Sie in der SharePoint-Zentraladministration die Reporting Services-Integration. Dazu muss u. a. die URL des Berichtsservers, der in die SharePoint-Farm integriert werden soll, angegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Konfigurieren der Berichtsserverintegration in der SharePoint-Zentraladministration
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Überprüfen Sie in der SharePoint-Zentraladministration unter den Websitesammlungsfunktionen, ob die Features der Berichtsserverintegration und Zentraladministration aktiviert sind. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Aktivieren der Berichtsserverfunktion in der SharePoint-Zentraladministration.
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Aktivieren Sie in der SharePoint-Zentraladministration das Feature zur Synchronisierung der Berichtsserverdateien. Mit diesem Feature können Elemente, die manuell in Dokumentbibliotheken kopiert wurden, mit dem Berichtsserverkatalog synchronisiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Aktivieren der Funktion zur Synchronisierung der Berichtsserverdateien in der SharePoint-Zentraladministration.
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Fügen Sie für jede Dokumentbibliothek die drei Reporting Services-Inhaltstypen hinzu: Berichts-Generator-Modell, Berichtsdatenquelle, Berichts-Generator-Bericht. So werden die Reporting Services-Optionen in der neuen Dokumentliste verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Berichtsserver-Inhaltstypen zu einer Bibliothek (Reporting Services im integrierten SharePoint-Modus).
6.0 Installation des Add-Ins
Sie müssen über Administratorrechte auf dem Computer verfügen, um das Reporting Services-Add-In installieren zu können.
Sie müssen ein Administrator der Websitesammlung sein, um die Reporting Services-Integrationsfunktion zu aktivieren.
In dieser Version kann das Add-In vor oder nach der Installation von SharePoint installiert werden. Das Add-In entspricht den SharePoint-Standards vor der Bereitstellung und installiert Dateien in von der SharePoint-Installation verwendeten Speicherorten.
| Hinweis: |
|---|
| Wenn das Add-In vor der Installation des SharePoint-Produkts oder der SharePoint-Technologie installiert wird, hat dies den Vorteil, dass das Reporting Services-Add-In konfiguriert und aktiviert wird, wenn neue Server zur Farm hinzugefügt werden. |
6.1 Installieren des Add-Ins vor einem SharePoint-Produkt oder einer SharePoint-Technologie
Das Add-In muss auf allen Servern installiert werden, die als SharePoint-Web-Front-Ends ausgeführt werden, die in Reporting Services integriert werden sollen. Wenn das SharePoint-Produkt oder die SharePoint-Technologie noch nicht installiert wurde, können Sie den Add-In-Installations-Assistenten auf allen Servern ausführen.
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Laden Sie das Setupprogramm (rsSharepoint.msi) für das Reporting Services-Add-In herunter.
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Führen Sie rsSharepoint.msi als Administrator aus, um den Installations-Assistenten auszuführen. Der Assistent zeigt eine Willkommensseite, die Softwarelizenzbedingungen und eine Seite mit Registrierungsinformationen an. Setup erstellt unter %Programme%\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\ SharePoint 2010-Ordner und kopiert Dateien in die Ordner. Sie müssen die MSI-Datei als Administrator ausführen, indem Sie erst ein Eingabeaufforderungsfenster für erhöhte Rechte öffnen und dann die Datei rsSharepoint.msi über die Befehlszeile ausführen.
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Konfigurieren Sie die Einstellungen für die Berichtsserverintegration und die Featureaktivierung in der SharePoint-Zentraladministration.
6.2 Installieren des Add-Ins nach der Installation eines SharePoint-Produkts oder einer SharePoint-Technologie
Wenn das Add-Ins nach Installation eines SharePoint-Produkts oder einer SharePoint-Technologie installiert wird, können Sie die vollständige Add-In-Installation nur auf einem der SharePoint-Server ausführen. Für die anderen SharePoint-Server in der Farm müssen Sie die Installation des Add-Ins im Dateimodus über die Befehlszeile ausführen. Bei der Installation im Dateimodus werden die Dateien installiert, der Abschnitt mit benutzerdefinierten Aktionen des Installationsvorgangs jedoch übersprungen.
Nachdem das Add-In auf allen Servern installiert wurde, starten Sie die SharePoint-Zentraladministration, um die Berichtsserverintegration zu konfigurieren.
6.3 Installation im Dateimodus
Wenn die Dateien installiert, die benutzerdefinierten Schritte jedoch übersprungen werden sollen, führen Sie die MSI-Datei über die Befehlszeile mit der SKIPCA-Option aus:
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Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorberechtigungen.
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Führen Sie msiexec -i rsSharePoint.msi SKIPCA=1 aus.
6.4 Vollständige Add-In-Installation in zwei Schritten
Wenn während der Installation Fehler auftreten, können Sie Setup über die Befehlszeile in zwei Schritten ausführen. Führen Sie zuerst Setup aus, um die Dateien zu installieren und die benutzerdefinierten Aktionen zu überspringen. Führen Sie anschließend eine ausführbare Datei für benutzerdefinierte Aktionen aus. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Reporting Services-Add-In im Dateimodus zu installieren:
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Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorberechtigungen.
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Führen Sie msiexec -i rsSharePoint.msi SKIPCA=1 aus.
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Suchen Sie die Datei rsCustomAction.exe im Dateisystem. Diese Datei wird von Setup auf den Computer kopiert. Die Datei befindet sich im Verzeichnis % Temp%.
Um die Pfadinformationen für diese Datei abzurufen, klicken Sie auf Start und auf Ausführen. Anschließend geben Sie % temp% ein. Die Datei sollte sich unter \Dokumente und Einstellungen\<Ihr Name>\LOCALS~1\Temp befinden.
Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster. Klicken Sie dazu auf Start und dann auf Ausführen, und geben Sie cmd ein. Unter neueren Betriebssystemen kann es erforderlich sein, die Berechtigungen zu erhöhen und diese Datei mit Administratorberechtigungen auszuführen.
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Wechseln Sie zu dem Ordner, der die ausführbare Datei rsCustomAction.exe enthält.
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Geben Sie den folgenden Befehl ein. Dieser Konfigurationsschritt dauert mehrere Minuten. Der W3SVC-Dienst wird während des Prozesses neu gestartet.
rsCustomAction.exe /i
6.4 Konfigurieren der Berichtsserverintegration
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Klicken Sie in SharePoint 2010-Zentraladministration auf die Registerkarte Allgemeine Anwendungseinstellungen.
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Klicken Sie im Anwendungsabschnitt Reporting Services auf Reporting Services-Integration.
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Geben Sie unter Berichtsserver-Webdienst-URL: die Berichtsserver-URL (z. B. „http://example-Server-name/reportserver“) an. "Localhost" darf nicht verwendet werden. Das beste Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie ein Browserfenster öffnen und überprüfen, ob die zu verwendende URL gültig ist. Eine gültige URL öffnet den Stammknoten der Ordnerhierarchie für den Berichtsserver. Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, ist die Berichtsserver-URL ungültig und darf nicht verwendet werden. Weitere Informationen zur URL-Syntax finden Sie unter Konfigurieren von virtuellen Verzeichnissen für den Berichtsserver in der SQL Server-Onlinedokumentation.
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Wählen Sie in Authentifizierungsmodus entweder Windows-Authentifizierung oder Vertrauenswürdiges Konto aus, um anzugeben, ob der Proxyserverendpunkt einen Header mit einem Sicherheitstoken für eine Verbindung mit angenommener Identität auf dem Berichtsserver sendet.
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Geben Sie im Dialogfeld Anmeldeinformationen den Benutzernamen und das Kennwort ein, um eine Verbindung mit dem Berichtsserver herzustellen und die Dienstkontoinformationen abzurufen. Geben Sie die Anmeldeinformationen eines Kontos ein, das Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Berichtsservercomputer ist.
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Aktivieren Sie unter Reporting Services-Funktion aktivieren die Reporting Services-Funktion in allen vorhandenen Websitesammlungen, oder wählen Sie die Liste der Websitesammlungen aus, in der die Funktion aktiviert werden soll.
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Klicken Sie auf OK.
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Geben Sie unter Berichtsserver-Webdienst-URL: die Berichtsserver-URL (z. B. „http://example-Server-name/reportserver“) an. "Localhost" darf nicht verwendet werden. Das beste Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie ein Browserfenster öffnen und überprüfen, ob die zu verwendende URL gültig ist. Eine gültige URL öffnet den Stammknoten der Ordnerhierarchie für den Berichtsserver. Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, ist die Berichtsserver-URL ungültig und darf nicht verwendet werden. Weitere Informationen zur URL-Syntax finden Sie unter Konfigurieren von virtuellen Verzeichnissen für den Berichtsserver in der SQL Server-Onlinedokumentation.
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Klicken Sie im Abschnitt zu Reporting Services auf Serverstandardwerte festlegen, um optional die Werte zum Begrenzen des Berichtsverlaufs festzulegen, die Protokollierung zu aktivieren, ein Berichtsverarbeitungstimeout festzulegen und den Download des Berichts-Generators zu aktivieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Konfigurieren der Berichtsserverintegration in der SharePoint-Zentraladministration und Gewusst wie: Aktivieren der Berichtsserverfunktion in der SharePoint-Zentraladministration.
6.5 Festlegen von Berechtigungen und Hinzufügen von Reporting Services-Inhaltstypen
Um den Integrationsvorgang abzuschließen, müssen Sie die Berechtigungen aller Benutzer überprüfen, die auf Berichtsserverinhalte einer SharePoint-Webanwendung zugreifen und die Inhalte verwalten müssen. Sie müssen Benutzer- und Gruppenkonten zu SharePoint-Gruppen oder -Berechtigungsstufen zuweisen, um diesen Benutzern Zugriff auf die Website zu gewähren. Reporting Services-Features werden in das SharePoint-Sicherheitsmodell und die Berechtigungen integriert. Der Zugriff auf Reporting Services-Inhaltstypen entspricht dem Zugriff auf andere Elemente in der gleichen Dokumentbibliothek. Wenn Benutzer z. B. über Berechtigungen verfügen, andere Elemente in der Dokumentbibliothek anzuzeigen, können sie in dieser Bibliothek einen Bericht anzeigen.
Darüber hinaus möchten Sie möglicherweise Reporting Services-Inhaltstypen hinzufügen, sodass die Benutzer, die über Berechtigungen zum Verwenden des Berichts-Generators verfügen, das Programm innerhalb einer Dokumentbibliothek über das Menü Neu starten können. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Berichtsserver-Inhaltstypen zu einer Bibliothek (Reporting Services im integrierten SharePoint-Modus).
6.6 Überprüfen der Installation und Konfiguration
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Überprüfen Sie die Integration, indem Sie den Konfigurations-Manager für Reporting Services starten, um den Serverstatus anzuzeigen. Im Abschnitt Aktueller Berichtsserver sollte für Berichtsservermodus der Eintrag SharePoint integriert angezeigt werden.
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Klicken Sie im Konfigurations-Manager für Reporting Services auf Webdienst-URL, und klicken Sie dann auf Berichtsserver-Webdienst-URL, um ein Browserfenster für die Berichtsserverseite zu öffnen. Wenn die Seite mit Fehlermeldungen geöffnet wird, ist der Berichtsserver nicht ordnungsgemäß konfiguriert.
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Klicken Sie in der SharePoint-Zentraladministration auf Allgemeine Anwendungseinstellungen, und klicken Sie dann im Abschnitt Reporting Services auf Serverstandardwerte festlegen. Wenn die Integration ordnungsgemäß konfiguriert wurde, wird diese Seite ohne Fehlermeldung bezüglich einer fehlerhaften Verbindung zum Berichtsserver geöffnet.
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Navigieren Sie zu einer Bibliothek auf der SharePoint-Website, und laden Sie eine Berichtsdefinitionsdatei (RDL) und eine Berichtsmodelldatei (SMDL) hoch. Stellen Sie sicher, dass die Datenquelleneigenschaften für den Bericht richtig sind. Die Datenquelle muss eine gültige Verbindungszeichenfolge zu einer externen Datenquelle besitzen. Der Anmeldeinformationstyp muss für die Netzwerktopologie gültig sein. Falls die Kerberos-Authentifizierung für Ihre Domäne nicht aktiviert ist, können Sie den Anmeldeinformationstyp der integrierten Sicherheit von Windows nicht verwenden, wenn der Berichtsserver auf einem anderen Computer ausgeführt wird. Stattdessen sollten Sie gespeicherte Anmeldeinformationen angeben. Wenn Sie überprüft haben, ob die Datenquelleneigenschaften richtig sind, können Sie auf den Berichtsnamen klicken, um den Bericht zu öffnen. Der Bericht wird automatisch im Webpart Berichts-Viewer geöffnet.
6.7 Deinstallieren des Reporting Services-Add-Ins
Sie können das Reporting Services-Add-In in der Windows-Systemsteuerung unter Programme und Funktionen deinstallieren. Sie können das Reporting Services-Add-In auch durch die Ausführung des Setups (die MSI-Datei) im Deinstallationsmodus deinstallieren.
| Hinweis: |
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| Wenn das Add-In von einem Server entfernt wird, der in der Farm aktiv ist, wird das Add-In von allen Servern in der Farm entfernt. Wenn Sie das Add-In nur von einem Server entfernen möchten, müssen Sie zuerst diesen Server aus der SharePoint-Farm entfernen und dann das Add-In deinstallieren. |
Beim Deinstallieren des Add-Ins werden Serverintegrationsfunktionen entfernt, die zur Verarbeitung von Berichten und Modellen auf dem Berichtsserver verwendet werden. Das Setup löscht die Dateien nicht, die Sie erstellt oder in eine Bibliothek hochgeladen haben. Gleiches gilt für Zeitpläne, Abonnements oder den Berichtsverlauf. Erwägen Sie, diese Elemente vor dem Deinstallieren des Add-Ins zu löschen. Sie sollten auch die SharePoint-Datenbankanmeldungen löschen, die für das Reporting Services-Dienstkonto erstellt wurden.
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Entfernen Sie alle Berichte und anderen Berichtsserverelemente, die Sie nicht mehr verwenden. Sie können nach dem Entfernen des Add-Ins nicht mehr ausgeführt werden.
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Wählen Sie in der Systemsteuerung unter Programme oder Programme und Funktionen den Eintrag SQL 2008 R2 Reporting Services-SharePoint-Add-In aus.
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Klicken Sie auf Deinstallieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Installieren oder Deinstallieren des Reporting Services-Add-Ins.
7.0 Bekannte Probleme
Zurzeit liegen keine bekannten Probleme vor.
8.0 Hinweise zur Dokumentation
Zurzeit liegen keine Dokumentationsprobleme vor.